Nan Brot

Quinoa

auch Inkakorn, Inkaweizen, Wunderkorn, Reismelde, Perureis, Peruspinat, Reisspinat, Bergreis, Heidenkorn genannt.
Es ist genau wie Amaranth kein echtes Getreide, sondern zählt zu den sogenannten Pseudogetreiden. Es handelt sich um die eiweißreichen Samen, in Form einsamiger Nüsschen, des Gänsefußgewächses Chenopódium quinóa.

Quinoa wird seit etwa 5000 Jahren bei den Bergvölkern der lateinamerikanischen Anden als Kulturpflanze angebaut, gedeiht auch noch in Höhenlagen über 4000 m und bildet noch heute in den Ländern der Westküste Südamerikas, von Mexiko bis Chile, ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Im Rahmen von Entwicklungsprojekten wird vor allem in Peru und Bolivien der Anbau zunehmend gefördert, nachdem oft lediglich die Indianer für die Bewahrung der alten Kulturpflanzen gesorgt haben. Die Behörden gehen dabei von Überlieferungen aus, nach denen unter den Ureinwohnern Hunger unbekannt war, solange Quinoa zur Verfügung stand.

Es existieren Hunderte von Sorten, ferner gibt es unterschiedlich gefärbte Samen, schwarzfarbige, sehr helle, fast weißfarbige, gelbe, rote und braune Körner. In Österreich werden vorwiegend gelbfarbige Samen gehandelt, denen stets ein Teil dunkler Körner beigemischt ist, die jedoch die Qualität nicht nachteilig beeinflussen.
 
Das Gänsefußgewächs Quinoa weißt eine krautige Beschaffenheit auf und das Korn hat einen Durchmesser von 1,5 – 2,3 mm.  Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 1-2 Metern und die Samenreife ist nach 5 Monaten erreicht. Quinoa weist vor allem eine günstige Eiweißzusammensetzung auf, entsprechend liegt der biologische Wert bei 50 bzw. 56. Der Lysingehalt bei Quinoa liegt etwa dreimal so hoch wie bei Weizen.  Auch die Mineralstoffe Calcium, Eisen, Zink, Kalium, Phosphor liegen weit über denen des Weizens. Zudem enthält Quinoa ein sehr günstig zusammengesetztes Öl mit über 50 % mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Deshalb zählt es zu den wertvollsten Pseudogetreiden. Quinoa schmeckt nussig und leicht knusprig. Der Keimling schließt sich dem Kochen auf. Es ist hervorragend im Rahmen einer Lowcarb-Diät geeignet und enthält kein Gluten, stellt somit eine vorzügliche Alternative für Weizenallergiker und Zöliakiebetroffene dar. Quninoa eignet sich ideal als Beilage, als Suppeneinlage, für Füllungen, Gemüsepfannen, Aufläufe, Brot, Süßspeisen oder Salat.

Nährwerte / 100g

Energie (KJ)   1415
Energie (Kcal)   368
Ballaststoffe (g)   9,0
Proteine (g)   12,5
Kohlehydrate (g)   67,60
Kalzium (mg)   124
Phosphor(mg)   5,2
Thiamin(mg)   0,24
Riboflvin(mg)   0,25
Niacin(mg)   0,25
Vitamin B (mg)   1,6

Grundrezept:
Zubereitung:  Die Körner in einem Sieb waschen, mit der zweifachen Menge Wasser aufkochen und auf kleiner Flamme etwa 15 Minuten köcheln lassen. Nach Belieben würzen und weiterverarbeiten.

Quinoa mit Knoblauch

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Verival Bio Quinoa
  • 1 TL Verival Natur Himalaya Halit Kristallsalz
  • 1 TL Verival Bio Olivenöl
  • 1 Zitrone, Saft davon
  • 2 Bd. Schnittlauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 gr. Salatgurke
  • 2 Bd. Radieschen
  • 150 g Schafskäse

Zubereitung:
Quinoa in Olivenöl andünsten. Zitronensaft mit 400ml Wasser mischen und Quinoa damit aufgießen, mit Salz würzen. Zum Kochen bringen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, dann ohne Deckel neben dem Herd abkühlen lassen.
 
Radieschen putzen, waschen und in Viertel schneiden. Käse grob zerbröckeln. Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden, Knoblauch abziehen und fein würfeln. Salatgurke waschen, längs halbieren und mit einer Reibe in dünne Scheiben hobeln.
Alle Zutaten locker miteinander vermischen.
 
Guten Appetit!

  

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