Das Bio-Kalbl wächst ausschließlich auf Tiroler Bio-Bauernhöfen auf. Das Geheimnis der erlesenen Fleischqualität liegt in der natürlichen Fütterung der Kälber mit frischer Bio-Kuhmilch und der artgerechten Haltung auf Stroh. Das langsame Wachstum und viel Auslauf machen das Fleisch vom Bio-Vollmilchkalb besonders zart und fein im Geschmack. Die Bio-Bauern leisten mit der Pflege der Almen, Wiesen und Felder einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung unserer unverwechselbaren Kulturlandschaft.
Das Bio-Kalbl ist eine Besonderheit aus der klein strukturierten Tiroler Bio-Landwirtschaft, hergestellt im Einklang mit der Natur. Die Anzahl der Tiere auf einem Bio-Bauernhof ist auf die vorhandenen Futterflächen abgestimmt. Der Bio-Bauer hält nur so viele Tiere, wie er mit dem Futter aus dem eigenen Betrieb versorgen kann. Die Fütterung mit biologischem Futter ein Grundsatz der Bio-Landwirtschaft, ebenso sind die strengen Bio-Richtlinien für die Tierhaltung einzuhalten. In kleinen Gruppen und auf Stroh gehalten, lebt das Bio-Kalbl seine natürlichen Bedürfnisse aus und wächst besonders artgerecht auf. Antibiotika, Wachstumsförderer sowie gentechnisch veränderte Futtermittel sind für Bio-Bauern tabu.
Langsames Wachstum und ausreichend Bewegung stärken die Muskulatur des Bio-Kalbl auf natürliche Art und Weise. Das macht das Bio-Kalbl geschmacklich so einzigartig. Wer leichtes Essen bevorzugt, kommt am Bio-Vollmilchkalb nicht vorbei und liegt damit genau richtig! Das Fleisch vom Bio-Kalbl hat eine dunkelrosa bis leicht rötliche Färbung, weil das Bio-Kalbl als Ballaststoffe etwas Stroh und auch manchmal Heu frißt. Die Fleischfarbe ist ein Gradmesser für den Eisengehalt. Je dunkler die Fleischfarbe, umso höher der Eisenhalt. Das Geheimnis dieses saftigen, zarten und leicht marmorierten Fleisches liegt darin, dass es bei der Zubereitung kaum Wasser verliert. Das Bio- Kalbl ist vielseitig verwendbar und eignet sich zum Kochen, Braten, Schmoren und Dünsten. Im Gegensatz zu Rindfleisch muss Kalbfleisch nicht abgehangen (vorgereift) sein. Bereits nach 3 bis 4 Tagen, also üblicherweise dann, wenn es zum Verkauf angeboten wird, ist es genügend abgelagert – Fleischgenuss auf höchstem Niveau.
Ein lückenloses und unabhängiges Kontrollsystem stellt sicher, dass das Bio-Kalbl auch verlässlich nach den strengen Bio-Richtlinien produziert wird. Die Einhaltung der Richtlinien, sowie der Warenfluss, werden vom Bauernhof über den Schlachthof bis hin zum Lebensmittelhandel genau kontrolliert. Die einzelnen Betriebe werden von einer staatlich autorisierten Kontrollstelle überprüft und erhalten ein Prüfzertifikat. Weiters ist das Gütesiegel „Qualität Tirol“ Garant für beste Qualität und bietet die Ursprungsgarantie „gewachsen und veredelt in Tirol“.
Das Tiroler Bio-Kalbl wird nur mit Bio-Kuhmilch und Stroh aufgezogen, ist besonders geschmackvoll, reich an Vitaminen und Mineralstoffen.


70 dag Faschiertes vom Bio-Kalbl (Gusto, Schuler, Hals)
2 Scheiben Toastbrot
1/16 l Tiroler Schlagrahm
1/16 l Kalbs- oder Rindssuppe
1 Ei
„Qualität Tirol“ Bergbauernbutter, Öl, Petersilie, Muskat und Salz
Toastbrot in Wasser einweichen und auspressen. Faschiertes, vorbereitetes Toastbrot, Ei, Schlagrahm, gehackte Petersilie und Gewürze gut vermengen.
Laibchen formen und mit dem Messer eine Struktur eindrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Laibchen langsam beidseitig braten. Laibchen aus der Pfanne nehmen, den Bratenrückstand mit Suppe ablöschen und einkochen. Kalte Butterstücke ein rühren und schmelzen. Nicht mehr aufkochen lassen.
Butterschnitzel mit Saft übergießen und anrichten.
Tipp: Sehr dekorativ sieht es aus, wenn Sie vor dem Braten mit einer Palette oder Teigkarte ein Gittermuster in die Oberfläche des Butterschnitzel drücken.


1 Kalbsschulter vom Bio-Kalbl (ca. 1,7 kg)
75 dag Wurzelgemüse (Zwiebel, Karotten, gelbe Rüben, Sellerie, Petersilwurzel, Lauch)
½ l Kalbs- oder Rindssuppe
¼ l Weißwein
1/8 l Tiroler Schlagrahm
1 EL Mehl (glatt)
Salz, Pfeffer, Petersilie, Lorbeer, Salbei, Öl
In einer Bratpfanne etwas Öl erhitzen, gewürfeltes Wurzelgemüse dazugeben und anrösten. Danach Gemüse aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Wiederum etwas Öl erhitzen und das gewürzte Bratenstück rundum kräftig anbraten, mit Wein ablöschen und fast bis zur Gänze einkochen lassen. Danach mit Suppe aufgießen. Salbei und Lorbeer beigeben, ins Rohr schieben und bei ca. 150°C braten. Nach ca. 1 ½ Stunden das angeröstete Gemüse dazugeben und eine weitere Stunde im Rohr braten.
Fleisch aus der Pfanne heben und warm stellen. Schlagrahm mit etwas Mehl verquirlen und in die Bratensauce einrühren. Kurz aufkochen lassen. Feingehackte Petersilie zugeben und Sauce abschmecken.

500g Schnitzel vom Bio-Kalbl
1 roter Paprika
¼ Chinakohl
1 Karotte
1 Zwiebel
80g Bohnensprossen
½ Brokkoli oder 150 g Sprossenkohl
Salz, Pfeffer
Ingwer
Sojasauce
1 Chilischote
etwas Sesamöl
Das Fleisch in feine Streifen schneiden und 10 Minuten lang mit den Chilischoten im Öl marinieren. Das Fleisch im Wok braten, herausnehmen und warmstellen.
Nudelig geschnittene Paprika, Chinakohl, Zwiebel, Karotten, zerkleinerter Brokkoli oder Sprossenkohl und Bohnensprossen anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Warm gestelltes Fleisch wieder beigeben. Ingwer, Chili und Sojasauce untermischen und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Rohe Rohnen aus Tirol vom 5. 2. bis 11. 2. 2012
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