

Fairtrade ist „eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.“
Vor fast 30 Jahren entstand die Idee, Menschen in Entwicklungsländern durch einen fairen Preis für selbst erzeugte Produkte zu helfen. Handelsunternehmen und Geschäfte schlossen sich dieser Idee an. Die höheren Preise, die im Fairen Handel gezahlt werden, sichern ein ausreichendes Einkommen für die Produzentinnen und Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien. Damit tragen sie zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen bei. Bildungs- und Gesundheitsprojekte werden gemeinsam aufgebaut, aber auch die Infrastruktur wird beispielsweise durch feste Wege oder Brücken verbessert. Gleichzeitig ist illegale Kinderarbeit verboten. So können Kinder zur Schule gehen und müssen nicht auf den Feldern oder Plantagen für Großfarmer arbeiten.
FAIRER HANDEL(N) HILFT.
Der faire Handel ist eine wirkungsvolle Methode der Armutsbekämpfung.
FAIRE PARTNERSCHAFT.
Die KonsumentInnen erhalten Produkte höchster Qualität, die ProduzentInnen faire und stabile Preise.
GESTALTBARE ZUKUNFT.
Mit den Prämiengeldern können Schulen und Gesundheitszentren gebaut werden.
VERBOT VON KINDERARBEIT.
Kindern wird der Schulbesuch und damit eine emanzipierte Lebensgestaltung ermöglicht.
FAIR ZUR NATUR.
Nachhaltige Anbaumethoden werden gefördert und der Einsatz von Pestiziden reduziert.


Orangensaft, Multivitaminsaft, Mango Nektar, Bananen Nektar
Kaffee, Kakao, Tee
Zucker
Schokolade
Cashewkerne
Jasminreis, Basmatireis
Quinoa
Cosmetic Pads
Bio-Bananen und
Rosen
(Stand: März 2010)

Tee Produzentin in Indien
FLO (FAIRTRADE Labelling Organizations International) hat Kriterien für KleinproduzentInnen als auch für PlantagenarbeiterInnen in Zusammenarbeit mit den Produzentenorganisationen, alternativen Handelsorganisationen, ExpertInnen und anderen Stakeholders entwickelt. Die Ausweitung auf PlantagenarbeiterInnen wurde mit der Ausweitung auf weitere Produkte notwendig, da insbesondere Bananen oder Tee fast ausschließlich auf Plantagen angebaut werden.
Kriterien existieren für jedes Produkt und beinhalten im Wesentlichen soziale, ökologische und ökonomische Mindeststandards:
Hinter FAIRTRADE steht ein unabhängiges, internationales Kontrollsystem
Das unabhängige Kontrollunternehmen FLO Cert GmbH (FAIRTRADE Labelling Organizations International) ist für die Zertifizierung von Produzentenorganisationen, für eine regelmäßige Kontrolle der Einhaltung der FAIRTRADE Kriterien, die Lizenzierung von ImporteurInnen und HändlerInnen, und die Kontrolle des Warenflusses verantwortlich.
Die Kleinbauern-Kooperativen und Plantage-ArbeiterInnen, die nach FAIRTRADE Kriterien produzieren, werden in Produzentenregistern erfasst und regelmäßig in Zusammenarbeit mit sachkundigen ortsansässigen KonsulentInnen überprüft.
Das regionale Tiroler Familienunternehmen MPREIS zählt seit dem Anfang im Jahr 1993 zu den Partnern der Initiative FAIRTRADE. Viele Jahre hat das heimische Handelshaus wichtige Pionierarbeit für fair gehandelte Produkte übernommen. EZA-Kaffee war das Start-Produkt dieser Kooperation. Aus dem Anliegen der MPREIS-Geschäftsleitung fair gehandelte Produkte aus Entwicklungsländern zu verkaufen, hat sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit entwickelt.
Gemäß den nachhaltigen Unternehmensrichtlinien von MPREIS, werden vermehrt Produkte aus fairem Handel angeboten. Dadurch werden die Produzenten in den Entwicklungsländern gestärkt und deren Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert.
In Tirol schlagen die Fruchtsäfte mit dem FAIRTRADE Gütezeichen alle Rekorde. "Bei uns sind es allein bei Orangensaft pro Monat über 12.000 Liter die mit FAIRTRADE-Gütezeichen vertrieben werden. Das sind ca. 10 Prozent vom gesamten Orangensaftumsatz und die Tendenz ist stark steigend. Immer mehr Konsumenten wollen eine Rückversicherung, dass ihre Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden", bestätigt MPREIS Geschäftsführer Anton Mölk den Trend. Der Verkauf von FAIRTRADE-Fruchtsäften ist im vergangenen Jahr in Österreich insgesamt um über 22 Prozent auf 1,4 Mio. Euro gestiegen.
Die zart-süß schmeckenden FAIRTRADE Bio-Bananen aus Ecuador werden von den Tirolern besonders viel verzehrt. Bei MPREIS werden derzeit 3,5 Tonnen pro Monat der wohlschmeckenden Tropenfrucht verkauft, die Tendenz ist sogar stark steigend. Die Bio-Banane ist damit einer der mengenstärksten Artikel im biologischen Obst- & Gemüse-Sortiment von MPREIS. Als erstes österreichisches Handelsunternehmen wurden FAIRTRADE Bananen bereits 2002 im Sortiment aufgenommen.

Mit dem Kauf von Bananen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel entscheiden Sie sich für höchste Bio-Qualität und leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Plantagenarbeitern und Bauernkooperativen in Ländern wie Ecuador, Peru und der Dominikanischen Republik.
DARUM FAIRTRADE BANANEN:
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