Frische Eier schmecken besser!
Wird Milch bei Gewitter sauer?
Entfernt gründliches Waschen von Obst Spritzmittelrückstände?
Deutscher Kaviar steht dem russischen in nichts nach
Schinken und Salami soll man nicht mit Käse überbacken!
Pilze darf man nicht aufwärmen
Brauner Zucker ist besser als Weißer
Beim Zwiebelschneiden muss man immer weinen


Das aus den Blättern des südamerikanischen Coca-Strauches gewonnene Kokain stand ganz sicher Pate an der Wiege des Erfolgs von Coca Cola.
Die spanischen Eroberer hatten beobachtet, dass die Indios Coca-Blätter kauten, um Hunger zu dämpfen und Müdigkeit zu überwinden. Diese Erkenntnis nutze Mitte des 19. Jahrhunderts ein französischer Apoteker und mischte Coca-Extrakt in Wein. Der nach ihm benannte „Vin Mariani“ erfreute sich schon bald größter Beliebtheit.
Und wie jedes erfolgreiche Produkt fand auch dieser Wein kurze Zeit später einen Nachahmer. Der Amerikaner John Stith Pemberton stellte um 1880 eine Mixtur her und verkaufte diese unter dem Namen „Pemberton´s French Wine Coca“. Aufgrund des wachsenden Widerstands der amerikanischen Abstinenzler-Bewegung ließ Pemberton den umstrittenen Wein weg und kreierte einen Kokain-Drink ohne Wein und nannte diesen „Coca-Cola“. Der Name Cola stammt von den koffeinhaltigen Cola-Nüssen.
Als Kokain verboten wurde, schien das Aus für Coca-Cola gekommen. Um den Geschmack nicht zu verändern, nahm man ab 1903 Coca-Blätter, denen zuvor das Kokain entzogen worden war.
Um die verlorene Zielgruppe wieder zu ersetzen, nahm die Werbung Jugendliche ins Visier, die sich vom anhaltenden Ruch des Verbotenen, der Coca-Cola umgab, angezogen fühlten. Das war die Geburtsstunde eines Erfrischungsgetränks, das auch ohne Alkohol und Kokain ein Welterfolg wurde.
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