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Dass uns aufgewärmte Pilze schlecht bekommen, ist in der Öffentlichkeit weit verbreitet. Wer ein paar Dinge beachtet, muss sich aber keine Gedanken um seine Gesundheit machen. Im Gegenteil, Pilze enthalten wertvolle Nährstoffe und sind gut für das Wohlfühlgewicht. Noch dazu sind Pilze Tausendsassas in der Küche: Richtig vor- und zubereitet lassen sie sich zu fast allen Anlässen und für viele verschiedene Gerichte verwenden.
Pilze zählen zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Deshalb und weil man früher vermutete, dass aufgewärmte Pilzspeisen giftig wirken, hieß die Empfehlung: Reste von Pilzgerichten nicht aufwärmen.
Dieser Ratschlag ist jedoch überholt und stammt aus Zeiten, in denen es noch keinen Kühlschrank gab. Wenn Sie Pilze richtig zubereiten und lagern, können Sie diese ohne weiteres am nächsten Tag aufgewärmt verzehren. Bereiten Sie die Pilze frisch zu, kühlen Sie das Pilzgericht nach der Zubereitung rasch ab und bewahren Sie die Reste maximal einen Tag bei zwei bis höchstens vier Grad Celsius im Kühlschrank auf. Achten Sie beim Aufwärmen darauf, dass Sie die Pilzspeise bei einer Mindesttemperatur von 70 Grad Celsius gut durch erhitzen. Gerichte mit rohen Pilzen sollten Sie nicht aufbewahren.
Zuchtpilze sind in der Regel kaum verschmutzt. Sie brauchen sie deshalb weder waschen noch schälen.
- Reiben Sie die Pilze nur mit Küchenpapier ab, denn beim Waschen saugen sich die Pilze schnell mit Wasser voll und verlieren dadurch an Aroma.
- Schneiden Sie die Stielenden ab oder verwerten Sie diese mit, wenn sie nicht zäh und ausgetrocknet sind. Am besten schmecken Pilze bissfest.
- Garen Sie das Gemüse also maximal fünf Minuten – dann bleiben auch hitzeempfindliche Vitamine zu einem großen Teil erhalten.
- Und salzen Sie das Pilzgericht erst nach dem Garen, dann bleiben die Pilze schön saftig.
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