Tipp
Verwenden statt verschwenden

Lebensmittel sind kostbar und viel zu schade zum Wegwerfen. Häufig landen Lebensmittel im Müll, davon sind einige noch genießbar, andere bereits verdorben. Mit guter Planung, richtiger Lagerung und Kreativität beim Restlverwerten können Sie Verschwendung vermeiden.

Verwenden statt verschwenden

Tipps:

Einkaufen:

  • Überlegen Sie vor dem Einkaufen was Sie wirklich brauchen
  • Machen Sie eine Liste (bewahrt vor unnötigen Einkäufen)
  • Gehen Sie nie hungrig einkaufen

Planung:

  • Stimmen Sie die Mahlzeiten aufeinander ab – was am Montag übrig bleibt, kommt am Dienstag in anderer Form wieder auf den Tisch

Kontrolle und Ordnung:

Hygiene:

  • Essigkonserven, Aufstriche, Marmeladen usw. nur mit sauberem Besteck entnehmen
  • Unterschiedliche Käsesorten getrennt lagern (Schimmelgefahr)
  • Vorratsschränke, Brotkasten und Kühlschrank regelmäßig mit heißem Wasser und einem Schuss Essig reinigen
  • Angefangene Getränkeflaschen und -packungen verschlossen aufbewahren (ziehen sonst Fruchtfliegen an)
  • Vorräte wie Mehl, Gries, Reis usw. nach dem Einkauf zu Hause in Behälter umfüllen. Auf den Verpackungen können Motten winzige Eier abgelegt haben, die Schädlinge können sich dann durch die Verpackung durchfressen.

Abgelaufen:

  • Das Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Lebensmittel nicht mehr genussfähig ist. Man sollte das Produkt jedoch genau in Augenschein nehmen, wenn man nichts auffälliges bemerkt, kann man das Produkt ohne gesundheitliche Risiken verzehren.
  • Achtung bei Fleisch und Fisch: Ist das Verbrauchsdatum überschritten, sollte das Lebensmittel nicht mehr verzehrt werden.
  • Unbedingt wegwerfen muss man auch Lebensmittel, die vom Schimmel befallen sind.
Richtig Lagern - Klug verwerten
  • Reis, Nudeln, Mehl:
    Lichtgeschützt und trocken in verschlossenen Gläsern oder Kunststoffbehältern aufbewahren.
  • Brot und Gebäck:
    Im Papiersackerl bleibt Brot knusprig, im Kunststoffsackerl saftig. Wurde zuviel eingekauft, kann man Brot und Gebäck einfrieren. Im Backofen oder Toaster wird Gebäck wieder knusprig. Alte Semmeln können zu Würfeln oder Bröseln verarbeitet werden.
  • Milchprodukte:
    Schlagobersreste können in kleinen Mengen eingefroren und später zur Verfeinerung von Speisen verwendet werden. Käse im Ganzen bleibt länger frisch als in aufgeschnittener Form.
  • Eier:
    Im Kühlschrank mit der Spitze nach unten lagern. Übrig gebliebene Dotter, Eiklar oder verrührte Eier können bis zu zehn Monate eingefroren und danach wieder zum Backen verwendet werden. Eidotter mit Öl bedeckt hält einige Tage im Kühlschrank.
  • Obst, Gemüse, Kräuter:
    Viele Gemüsesorten bleiben länger haltbar, wenn man sie in ein feuchtes Tuch einschlägt bzw. in ein Kunststoffsackerl mit Löchern gibt und anschließend im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. Paradeiser, Gurken, Zwiebeln, Erdäpfel und Äpfel lagert man am besten in einem kühlen, dunklen Raum. Radieschen und Karotten werden wieder knackig, wenn man sie kurz ins Wasser legt. Kräuter bleiben in einem Glas Wasser frisch. Beeren in kleinen Portionen einfrieren und später für Fruchtsaucen verwenden, zum Eis oder ins Jogurt geben.
  • Fleisch & Wurst:
    Fleischreste faschieren und damit Strudel, Palatschinken oder Gemüse füllen. Bratenreste eignen sich für Gröstl oder Fleischsalat.
  

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