WERTVOLLER ABFALL

Aus Alt mach Neu

Bei MPREIS versuchen wir, Lebensmittel nicht wegzuwerfen und auch anderen Abfall zu vermeiden. Dort, wo es nicht geht, verwerten wir ihn wieder. Und machen daraus etwas Neues. Zum Beispiel Bier und Gin.

Wir finden, ein sorgsamer Umgang mit unserem Lebensraum bedeutet auch, diesen nicht unnötig durch übervolle Deponien oder schädliche Abgase zu belasten. Darum vermeiden wir Abfall, trennen Müll und recyceln alles, was recyclebar ist. Das fängt schon in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten an. Verpackungen lassen wir weg, sofern sie nicht dringend notwendig sind und Obst transportieren wir in Mehrwegkisten. Unsere Mitarbeiter in den Filialen trennen Müll und in unserem Logistikzentrum in Völs – ausgestattet mit einer umweltfreundlichen Karton- und Kunststoff-Pressanlage – entsorgen wir wiederverwertbare Abfälle wie Karton, Holz und Plastik in den dafür vorgesehenen Werkstoff-Containern. Diese Werkstoffsammlung verringert nicht nur die Umweltbelastung, sie sichert auch Arbeitsplätze in der nachgelagerten Weiterverarbeitung. Und dass es sich auszahlt, belegen unsere Zahlen. Jährlich sammeln wir bei MPREIS an die 50 Tonnen Glas, 4.000 Tonnen Papier und 700 Tonnen Kunststoff. Das Klimazertifikat von ARA (Altstoff Recycling Austria) bestätigt uns außerdem, dass wir 2016 durch konsequente Sammlung und Verwertung von Verpackungen 376 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart haben. Umgerechnet sind das drei Millionen im Auto gefahrene Kilometer. Also eine ganze Menge!

Wir lieben Lebensmittel

… und genau aus diesem Grund möchten wir sie auch nicht wegwerfen. „Verwenden statt verschwenden“ ist unser Motto, dem wir bei MPREIS stets treu sind. Laufend entwickeln wir auch neue Projekte, um Abfälle zu verringern. So arbeiten wir mit Sozialmärkten und Tafeln zusammen, nutzen eine Biogasanlage und bieten Lebensmittel immer wieder zu besonders günstigen Preisen an.

Last Minute

Kurz vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums bieten wir Waren mit stark verbilligten Preisen an. Quasi letzte Minute. Deshalb heißt auch das Label, unter dem die Produkte in einem eigenen Regal gebündelt werden, „Last Minute“. Mit gut erkennbaren Preis-Aufklebern und in der gewohnten MPREIS-Qualität.

  • Last-Minute-Angebot in allen Filialen
  • Information der Kunden über sämtliche Medien und in den Märkten
  • Gute Platzierung der Waren an stark frequentierten Bereichen
  • Bewusster Umgang mit wertvollen Lebensmitteln
  • Reduktion von Lebensmittelmüll auch in privaten Haushalten durch zeitnahen Einkauf

Kooperation mit Sozialmärkten und Tafeln

Es gibt immer wieder Lebensmittel, die einwandfrei sind, deren Verpackung aber fehlerhaft ist, wo die Beschriftung nicht stimmt oder das Ablaufdatum bald erreicht ist. Diese Produkte stellen wir dann dem Tiroler Sozialmarkt oder den Tiroler Tafeln zur Verfügung. Im Sozialmarkt können sich sozial bedürftige Menschen so qualitativ hochwertige Lebensmittel leisten. Die Tafeln, ein Projekt des Roten Kreuzes, versorgen sozial benachteiligte Personen einmal pro Woche mit gratis Lebensmitteln. Beide Projekte finden wir äußerst wichtig – darum unterstützen wir sie sehr gerne.

  • Kooperation mit Sozialmärkten seit 2005
  • Laufende Erweiterung der beteiligten Filialen
  • Seit 2016: Kooperation von allen Südtiroler Filialen mit „Banco Alimentare“, einer Dachorganisation der Sozialvereine in Südtirol
  • Angebot von Produkten aus dem Trockensortiment, Milchregal, verpackten Würsten und Brot
  • Zusammenarbeit wurde durch Verträge und Partnerkarten transparent und nachvollziehbar

Mülltrennung

Ganz lässt sich Müll natürlich nicht vermeiden. Dort, wo er entsteht, ist der richtige Umgang damit gefragt. Im Jahr 2016 haben wir daher ein besonderes Augenmerk auf das Thema „Mülltrennung“ gelegt. Für unsere Mitarbeiter haben wir eine neue Mülltrennmappe erstellt, unsere Filialbetreuer haben Schulungen erhalten. Zudem haben wir in vielen Filialbesuchen die Probleme vor Ort erfasst und daraus Ideen für Verbesserungen entwickelt. Etwas, das wir nach wie vor tun.

  • Teilnahme aller Filialbetreuer, um auf den Lebensmittelmüll aufmerksam zu machen
  • Verbesserungsideen von den Filialen werden aufgegriffen und umgesetzt
  • Trennung des Abfalls in allen Filialen
  • Auspacken abgelaufener Ware direkt in den Filialen

Biogasanlage

Auch abgelaufenen oder ungenießbaren Lebensmitteln können wir noch etwas Gutes abgewinnen: Wir verwandeln sie in Energie. Also genauer gesagt, sammeln wir sie nur, die Energie Tirol bringt sie dann zu den Biogasanlagen. Dort werden sie von Störstoffen befreit und einem Gärungsprozess unterworfen, bei dem Biogas entsteht. Und das kann man als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge und für den Betrieb von Fernwärmeheizungen verwenden. Super!

  • Wiederverwertung aller überlagerten Lebensmittel
  • Nutzung natürlicher und heimischer Ressourcen
  • CO2-neutrales Entsorgungs- und Energieversorgungssystem
  • Verbesserung der ökologischen Bilanz
© MPREIS

Bier aus Brot von gestern

Dürfen wir vorstellen: das Baker’s Bread Ale - ein vollmundiges Craft Beer vom Pale Ale Typ mit fruchtiger Note und feinherbem Abgang.

© MPREIS

Gin aus Brot von gestern

Altbrot lässt sich auch prima für die Herstellung von Hochprozentigem nutzen. So finden Sie bei uns auch den "Herr Friedrich", ein echter Tiroler Gin.

Bier & Gin aus Brot von gestern

Mit den lokalen Brauspezialisten Bierol aus dem Tiroler Unterland hat die Bäckerei Therese Mölk einen innovativen Partner gefunden, der aus altbackenem Brot ein spezielles Bier braut. Das Rezept geht auf: Seit Dezember 2016 steht das Baker’s Bread Ale, ein vollmundiges Craft Beer vom Pale Ale Typ mit fruchtiger Note und feinherbem Abgang in ausgewählten MPREIS- und in allen T&G-Filialen im Bierregal. Na dann, Prost!

Nach einem ähnlichen Prinzip wie das des Brot-Bier-Brauens lässt sich Altbrot auch für die Herstellung hochprozentiger Getränke nutzen. So können 2,5 Kilogramm Altbrot zu einer Flasche Tiroler Gin veredelt werden. Hört sich gut an, oder? Benannt ist das hochwertige Produkt übrigens nach seinem Initiator Friedrich Mölk.