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  • Aus Liebe für unsere Zukunft

    MPREIS setzt Initiativen beim Einsparen von Plastik 

    MPREIS ist bekannt für sein Engagement rund um Nachhaltigkeit. So gehen etwa der erste Passivhaussupermarkt Mitteleuropas, eine der größten Solaranlagen Westösterreichs und zahlreiche Nachhaltigkeitspreise auf das Konto des regionalen Familienunternehmens. Auch beim Thema Plastik hat man sich schon früh Gedanken gemacht und eine ganze Serie von wiederverwendbaren Einkaufstaschen, etwa aus Fairtrade Bio-Baumwolle, oder auch praktische Kisten aus Karton entwickelt und künstlerisch gestaltet. Jetzt wird auch bei frischem Obst- und Gemüse intensiv nach Alternativen zu Plastik gesucht. 

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    Frischware stellt Produzenten und Händler vor große Herausforderungen 

    Bei Frischware wie Obst und Gemüse möglichst wenig Plastik zu verwenden, ist MPREIS ein wichtiges Anliegen. Hier kommen allerdings viele Herausforderungen zusammen. Gerade bei großen Produzenten ist es oft schwierig, Einfluss auf die Verpackung zu nehmen. Weiters gilt es abzuwägen, inwieweit eine Kunststoffverpackung hilft, Lebensmittelmüll zu vermeiden. Denn viele Frischeprodukte sind so leicht verderblich, dass eine Verpackung die Haltbarkeit auf ein Vielfaches erhöhen kann. Die Konsumenten lehnen zwar Verpackungen ab, vor allem wenn sie viel Kunststoff enthalten, wünschen sich aber gleichzeitig schön und frisch aussehendes Gemüse. Bei Bio-Obst und Gemüse scheinen Plastikverpackungen besonders unangebracht. Hier gilt es jedoch, die Bio-Ware klar gekennzeichnet und separat von konventionell erzeugten Produkten zu halten, was meist durch entsprechend mehr Verpackung erfolgt. Trotz dieser Schwierigkeiten sucht MPREIS ständig nach Lösungen und testet laufend Alternativen. Einige wichtige Umstellungen sind bereits gelungen. 

    Alternativen bei der Verpackung von Obst und Gemüse 

    Die Kartoffeln und Zwiebeln eines der wichtigsten regionalen Lieferanten wurden bereits vollständig auf Zellulose umgestellt, sowohl die Netze als auch die Etiketten. Die Kartoffeln der Diskontpreislinie befinden sich kurz vor der Umstellung. Einige Obstsorten können bereits in Papierbeuteln bzw. auf Kartontassen angeboten werden. Bei den Kirschen ließen dadurch sogar die Verluste durch Verderb sehr stark reduzieren. Für Bananen sind derzeit Zellulosebeutel im Test. Besonders sensibel in Bezug auf Verderb sind Karotten, die aus diesem Grund praktisch ausschließlich in Plastikverpackung in den Handel gelangen. Hier bemüht sich MPREIS derzeit um eine Umstellung auf Pflanzenölbeutel. Nicht selten sind für die Umsetzung dieser Maßnahmen größere Investitionen nötig. So wird zurzeit eine neue Verpackungsmaschine angeschafft, um BIO vom BERG Äpfel gänzlich plastikfrei verpacken zu können. Dazu kommt, dass viele Produzenten ihre Verpackungen meist auf Vorrat in größerer Menge kaufen, um Kosten zu sparen. Im Falle der Umstellung kommt es dann zu längeren Übergangsphasen, weil ein Entsorgen der ungebrauchten Verpackungen wenig sinnvoll wäre. Verschiedenste Alternativen zu Plastik werden derzeit bei MPREIS getestet. Eine Hoffnung liegt in einem innovativen Material auf Papierbasis mit etwas PE Anteil, das über das Altpapier entsorgt werden kann und für die Frischhaltung fast so effektiv ist, wie eine konventionelle Plastikverpackung. 

    Die Zahlen sprechen für den Erfolg 

    Einige Zahlen sprechen eine deutliche Sprache für den Erfolg. Seit der Umstellung auf unfolierte Gurken konnten bisher bereits 860.000 Folien eingespart werden. Bei Kartoffeln sind es 530.000 Plastiknetze, bei Zwiebeln 288.000. Bei Zucchini konnte auf 348.000 tassen mit Folie verzichtet werden, bei Trauben auf 193.000 Plastikbeutel. Bei Erdbeeren führte ein Testlauf zu einer Einsparung von 20.000 Plastiktassen. Die Umstellung auf alternative Verpackungen wird laufend ausgebaut. Zusammen mit BIO vom BERG hat man kürzlich die erste kompostierbare Folie bei Äpfel umgesetzt. Die Vermeidung von Plastikmüll derzeit ist eines der wichtigsten Nachhaltigkeitshemen bei MPREIS. 

     

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