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  • Ein Sommermärchen

    aus einem miniM

    Ein scheinbar ganz normaler Montagmorgen im miniM in Hatting. 9 Uhr. Die Sonne scheint, das Wetter ist traumhaft. Manch einer würde vielleicht sogar sagen, es sei zu schön, dieser vierte Tag in Folge, wo über 30°C zu erwarten sind. Die Stimmung in der Filiale ist dennoch blendend. Gemeinsam wird gelacht, kurz über das vergangene Wochenende gesprochen und mit den Kunden gescherzt. Die Frühaufsteher unter den Kunden sind schon längst glücklich aus der Filiale hinausgeschwebt. Ok, vielleicht nicht alle geschwebt, manche getänzelt und wiederum andere sind forschen Schrittes hinausmarschiert. Rausgerobbt ist allerdings bisher noch niemand. Alles in allem ein typischer miniM-Tag. Hier kennt man sich und vor allem seine Kunden. Die Filialleitung, Birgit Geyr, geht ihren täglichen Aufgaben nach. Sie räumt die frisch gelieferte Ware in die Regale und prüft sorgfältig das Obst und Gemüse.

    Sie macht dies sehr gewissenhaft. Ihr miniM steht ja für Qualität und hohe Kundenzufriedenheit. Das wissen die Kunden zu schätzen! Da man als Filialleiter nicht nur im Geschäft tätig ist, geht sie ins Büro, um dort eine Bestellung abzuschließen. Als sie zurückkommt, traut sie ihren Augen kaum. Wer knabbert denn da an den Tiroler Erdbeeren? Und ist vollkommen rot um den Mund? Oder sollte man eher sagen ums Maul herum? Sie zwickt sich kurz in den Arm. „Ist mir die Hitze wohl schon zu Kopf gestiegen?“, fragt sie sich und sieht sich verstohlen um. Das Einhorn wiehert sanft. Es mag scheinbar regionale Produkte und die gibt es im miniM ja zur Genüge. Ein neuer Kunde betritt die Filiale und reißt verwundert seine Augen auf: „Was macht ein Einhorn im miniM?“. Das Einhorn versteht die Aufregung nicht und schüttelt nur die Mähne. Gemäß dem Motto „genug der Vitamine“ geht es nun zielstrebig Richtung Tiefkühlabteilung. Ist ja auch wirklich ein sehr heißer Tag. Die Filialleitung folgt ihrem inneren Instinkt – der Kunde ist König – und öffnet dem Einhorn den Eisschrank. Nachdem das Horn eher unpraktisch ist, wenn es darum geht Produkte aus der Tiefkühlung zu holen, reicht Birgit Geyr dem Einhorn das gewünschte, also mit den Nüstern angestupste, Produkt. Natürlich ein Eis. „Exzellente Wahl“, kommentiert auch der andere Kunde anerkennend, „da lade ich dich darauf ein“. Das Einhorn nickt freundlich, gibt dem so spendablen Kunden einen sanften Rempler und trabt aus der Filiale. Alle Anwesenden drehen sich um und befinden: „Welch ein Erlebnis!“

    Hinweis zum Text: nicht in jedem miniM war bereits ein Einhorn Kunde.

     

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