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Thereses Bienen&Feld

Das innovative Projekt „Thereses Bienen&Feld“ wurde im Beisein von Vertre­tern der Firma MPREIS, dem Völser Bürgermeister Erich Ruetz und der Presse feierlich eröffnet.

Hier treiben wir den Regionalitäts- und Nachhaltigkeitsgedanken auf die Spitze: Direkt vor den Toren der Bäckerei, die schon im vergangenen Jahr den Großteil der Produktion auf Bio-Qualität umgestellt hat, wächst jetzt Bio-Getreide in einer besonders nützlings- und bienenfreundlichen Um­gebung. Das sechs Hektar große Feld ist seit Mai 2020 auf Bio umgestellt. „Der angrenzende, für die Öf­fentlichkeit zugängliche Schaugarten soll zum Verweilen einladen und Groß und Klein über das Bio-Feld-Projekt sowie die Wichtigkeit der Bienen und Nützlinge informieren,“ erklärt Mathias Mölk, Leiter der Bäckerei.

Reiche Ernte durch Fruchtfolge

Das Bio-Feld wird von einem MPREIS Mitarbeiter in Doppelfunktion bestellt: Georg Piegger ist einer­seits in der Abteilung Energie und Umwelt für Projekte wie dieses zuständig, andererseits ist der Sistranser Landwirt seit Jahren BIO vom BERG Produzent und als solcher Spezialist für Bio-Getreide.

In gesunder Fruchtfolge wachsen auf Thereses Bio-Feld neben Dinkel, Roggen und Gerste auch Klee­gras und Kartoffeln. Zusätzlich werden Zwischenfrüchte angebaut, schonende Bearbeitung und das Wirtschaften im Kreislauf stehen im Fokus. Das Bio-Getreide und die Bio-Kartoffeln werden von den Therese Mölk Bäckern zu Bio-Brot verarbeitet. Aus der Braugerste wird das Tiroler Kraft Bio-Bier ge­braut.

Ackerrandhecke für Nützlinge und Bienen

Neben dem Verzicht auf Chemie gehören Natürlichkeit und Artenvielfalt zu den wichtigsten Grunds­ätzen der biologischen Bewirtschaftung. Um Schädlingen keinen Vorsprung zu geben, ist es beson­ders wichtig, ihre natürlichen Gegenspieler zu fördern - die sogenannten Nützlinge. Thereses Bie­nenfeld hat aus diesem Grund eine mehr als 300 Meter lange Ackerrandhecke, die aus 15 einheimi­schen Baum- und Straucharten besteht. Diese Pflanzen bieten Vögeln Nistmöglichkeiten, nützlichen Insekten Unterschlupf und den Bienen nahrhafte Blüten. Die Ackerrandhecke bildet zu­dem die Grenze zum konventionellen Nachbarfeld.

Des Weiteren gibt es auf dem gesamten Areal der Bäckerei Therese Mölk Flächen mit Bienenweiden, die in Zusammenarbeit mit der Bio-Gärtnerei Seidemann extra angepflanzt wurden, um die Bienen möglichst durchgehend mit Nahrung zu versorgen.

Schaugarten für Besucher

Damit diese komplexen Vorgänge und Strategien auch für Laien verständlicher und transparenter werden, gehört zum Bienenfeld auch ein kleiner Schaugarten. Hier informieren Tafeln aus drehbaren Bienenwaben über das Bio-Feldprojekt und das Leben der Nützlinge.

Die Hauptakteurin ist und bleibt aber die Biene, denn sie ist ein sehr wichtiges Tier für die Lebens­mittelproduktion. Imker Rainer Tomaschek kümmert sich um die derzeit sieben Bienenvölker, die im Bienenfeld ihr neues Zuhause gefunden haben. Bewacht wird Thereses Bienenfeld von zwei metal­lenen Bienenskulpturen des Künstlers Klaus Pöham. Nächstes Jahr wird der Schaugarten dann unter anderem mit Spielmöglichkeiten für Kinder ergänzt. Auch eine kostenlose Wissensvermittlung für Kindergarten- und Volksschulkinder ist angedacht.

© MPREIS
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