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  • #SOWARDESDAMALS

    Es war einmal eine starke Frau, eine Idee und ein kleines Geschäft mitten in Innsbruck. Seit dem ersten Verkaufstag im Laden von Therese Mölk hat sich bei MPREIS viel getan – nicht nur der Name hat sich verändert. Manches ist in dem Tiroler Familienunternehmen aber auch beim Alten geblieben.

    © MPREIS
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    #sowardasdamals

    Seit 100 Jahren sorgt die Familie Mölk in Tirol schon für Nahversorgung. Angefangen hat alles mit einem einzigen, kleinen Geschäft in Innsbruck.

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    Das Jahr 1920 …

    ist insgesamt gesehen, ein turbulentes. Der Panamakanal wird eröffnet, die Salzburger Festspiele finden erstmals statt und die österreichische Verfassung wird verabschiedet. Auch für Therese Mölk und ihren Mann Johann ist es ein spannendes Jahr. In Innsbruck eröffnen sie gemeinsam ein Lebensmittelgeschäft.

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    Gemischte Waren Handlung hieß das damals. Und das ist ganz genau das, was es im ersten Geschäft von Therese Mölk zu kaufen gibt: Verschiedenes, was man eben zum Leben braucht: Milch, Mehl, Butter, Seife und noch einiges mehr. Innsbruck ist besonders in den Anfangsjahren von Therese Mölk eine ganz andere Stadt als wir sie in der Gegenwart kennen. Autos gibt es höchstens vereinzelt, Pferdegespanne, die Fiaker, prägen das Stadtbild. Auch Innsbrucker gab es nur rund halb so viele wie heute.

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    Auch das Einkaufen ist damals auch ein bisschen anders als heute. Wer etwas braucht, geht zum Greisler um die Ecke. Feste Verpackungsgrößen gab es kaum. Wer Milch kaufen will, bringt seine eigene Milchkanne mit. 26 Groschen kostet so ein Liter Milch in den 30er Jahren. Vieles, was heute ganz selbstverständlich ist, wie Tomaten oder Zucchini gibt es höchsten im Kolonialwaren- Geschäft – wenn überhaupt.

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    Der Erfolg gibt Recht

    Für Therese Mölk und ihr kleines Geschäft läuft es in den ersten Jahren schon gut. Es zeigt sich schnell, dass die resolute Mutter von 10 Kindern den richtigen Sinn fürs Geschäft und für das was die Leute brauchen, hat. 1925 kauft sie die ehemalige K&K Militärbäckerei in der Dreiheiligenstraße und beginnt damit ihr eigenes Brot herzustellen. Von nun an heißt es: „Mölk Brot Essen, nicht vergessen!“

    MÖLK BROT ESSEN,
    NICHT VERGESSEN!

    © MPREIS
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    10 Jahre nach der Gründung gibt es in Innsbruck nicht nur eine Therese Mölk-Bäckerei sondern auch schon elf Geschäfte. Aus der kleinen Gemischtwarenhandlung wird langsam ein echtes Innsbrucker Großunternehmen. Therese Mölk aber steht immer noch selbst hinter der Theke. Die gelernte Verkäuferin weiß, was ihre Kunden wollen und der Erfolg gibt ihr Recht: 1946 hat das Unternehmen erstmals mehr als 100 Mitarbeiter.

    Ein ganz neues Kapitel

    1974 wird aus den Lebensmittel-Geschäften, immer noch im Besitz der Familie Mölk eine moderne Supermarkt-Kette. Hier gibt es immer noch, alles was man zum Leben braucht aber auch schon so vieles mehr. Nicht nur Tomaten. Vor 45 Jahren bekommen die Geschäfte auch ihren neuen Namen: MPREIS wird geboren. Der Familienname Mölk bleibt im M erhalten.

    © MPREIS
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    Nahversorgung um 21. Jahrhundert

    Heute ist MPREIS ein Familienunternehmen in der vierten Generation, die fast 280 Märkte sind im gesamten Alpenraum verteilt. Die Leidenschaft für Nahversorung und die Verbindung zu Tirol sind geblieben, Alpenmetzgerei, Bio vom Berg, I LIKE und mehrere Tausend engagierte Mitarbeiter sind dazugekommen. Eines findet man heute bei MPREIS aber jedenfalls: eine fasziniere Produktund Preisvielfalt!

    Zurück zum Brot

    Seit 1989 betreibt MPREIS unter der Marke Baguette eigene Brotfachgeschäfte. Passend, wenn man an die Anfänge denkt. 2013 geht es dann in Sachen Gebäck richtig zurück zu den Wurzeln. In Völs wird eine eigene Bäckerei eröffnet. Hier wird Brot so gebacken, wie es sein soll, mit handwerklichem Geschick und besten Zutaten – genau wie damals in der Dreiheiligenstraße. Darum bekommt die Bäckerei auch einen treffenden Namen: Therese Mölk.