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    Völs, 23. Oktober 2019

    Nur keine Laktose, bitte!

    Milch steckt in vielen Dingen. Und in der Milch steckt von Natur aus der Milchzucker. Das ist für viele Menschen ein Problem. Genau deswegen gibt es bei MPREIS eine Vielzahl an laktosefreien Alternativen.

    Das Problem mit dem Milchzucker

    Nur wenige Lebensmittel sind mit dem Leben der meisten modernen Menschen so verbunden wie die Milch. Sie kommt in den Kaffee oder ins Müsli. Sie steckt im Käse und im Joghurt und auch in so mancher Nachspeise. Und mit ihr meistens auch der Milchzucker. Das ist allerdings für viele Menschen ein Problem. In Österreich können ihn etwa 15 Prozent aller Erwachsenen nicht richtig verdauen. Weltweit sind sogar 75% aller Erwachsenen von Laktose-Intoleranz betroffen. Nicht alle die keine (Kuh-)Milch vertragen, tun dies übrigens wegen der Laktose. Man kann gegen Milch auch allergisch sein. Eine Milchallergie wird nicht durch Zucker, sondern durch das Milcheiweis Casein ausgelöst. Sie betrifft rund 1 Prozent der Bevölkerung. Beides ist allerdings ganz bestimmt kein Grund zum Verzweifeln. Auch nicht für umweltbewusste Einkäufer, die vielleicht mit Schaudern an Kokosmilch & Co denken. Denn es gibt viele biologische Alternativen für die klassische Milch.

    Wie man es vermeidet

    Die naheliegendste Option sind natürlich laktosefreie Milchprodukte. Einige davon wie etwa der Gouda von BIO vom BERG sind aufgrund ihrer Herstellung grundsätzlich laktosefrei – ganz ohne besonderen Aufwand. Bei anderen speziell laktosefreien Milchprodukten wird der Milchzucker mit Hilfe eines Enzyms in andere Zuckermoleküle aufgespaltet. Diese milchzuckerfreien Produkte sind daher selbstverständlich genauso in Bio-Qualität in den MPREIS-Regalen zu finden wie alle „regulären“ Milchprodukte.

    Keine Laktose-Alternative ist, entgegen der landläufigen Meinung, Schaf- und Ziegenmilch. Beide enthalten nicht weniger Milchzucker als Kuhmilch, sie sind allerdings für Milchallergiker gut geeignet, weil sie viel weniger Casein enthalten.

    Wer ganz auf tierische Milch verzichten will, für den gibt es eine ganze Reihe veganer Alternativen. Vom Reis über Soja bis zum Hafer werden „milchähnliche“ Flüssigkeiten aus den verschiedensten Pflanzen erzeugt. Sie enthalten dann natürlich normalerweise keinen Milchzucker. Aus der Fermentierung von Reis & Co entstehen andere Zuckermoleküle, die für Allergiker unproblematisch sind. Um Verwechslungen vorzubeugen dürfen diese Produkte allerdings nicht „Milch“ genannt werden, auch wenn sie so aussehen und schmecken.

    Wie das der Umwelt nicht schadet

    Die Faustregel ist einfach: Wer auf Herkunft und Herstellung achtet, darf auch ein gutes Gewissen haben. Im großen Alnatura-Sortiment von MPREIS zum Beispiel finden sich viele verschiedene Produkte. Vom Hafer-Drink, bis zum Sojajoghurt. Die Vorstellung, dass diese Pflanzen von weit herkommen müssen und einen großen Umweltfußabdruck hinterlassen, ist ein Irrglaube. Natürlich wächst der Rohstoff für Kokosmilch nicht im Alpenraum – dafür gibt es aber kontrollierten Fairtrade-Anbau in wärmeren Regionen. Soja dagegen wird auch in Österreich seit über 100 Jahren angebaut, von Hafer gar nicht erst zu reden.

    Über MPREIS

    Über 180.000 Menschen vertrauen täglich auf die Produkt- und Preisvielfalt von MPREIS. Der Lebensmittelhändler modernen Zuschnitts ist mit mehr als 280 emotional ästhetischen Märkten in der Alpenregion vertreten. Mit den Wurzeln in Tirol bewegt sich das verantwortungsbewusste Familienunternehmen stets im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Dies spiegelt sich sowohl im Sortiment als auch in der Architektur der Märkte wider. MPREIS und den über 6.100 MitarbeiterInnen ist es wichtig, mit regionalen Produkten und internationalen Trends die vielfältigsten Wünsche der KundInnen zu erfüllen.

     

    Redaktionelle Rückfragen richten Sie bitte an: Mag. (FH) Julia Haslwanter, MA; julia.haslwanter@mpreis.at; +43 503211 - 4236


    Pressetext
    Foto 01: BIO vom BERG Gouda - von Natur laktosefrei