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AUS LIEBE FÜR UNSERE ZUKUNFT

Bienengarten in Ellmau

Ohne Bienen keine Lebensmittelvielfalt! In diesem Wissen haben MPREIS & Baguette mit Unterstützung von BIO vom BERG den schönen 2.000 m² Garten bei der Filiale Ellmau ganz den Bienen gewidmet.


 
 
Alles zum Bienen- & Insektenschutz bei MPREIS erfahren

Die Bedeutung der Bienen und ihre Nöte rücken immer stärker ins öffentliche Bewusstsein. Der neue Bienenschaugarten unseres Marktes in Ellmau erschließt allen Besuchern - klein und groß - die faszinierende Welt der Bienen. Es warten eine Reihe von Stationen, die auf vielfältige Weise Wissen vermitteln und gerade bei den Jüngsten für eine Verbindung aus Spaß und Information sorgen. Dabei dient der Bienengarten nicht zuletzt als Beispiel für einen bienenfreundlichen Naturraum. Bei seiner Bepflanzung hat Bio-Gärtner Erwin Seidemann mit einer Vielfalt an heimischen Pflanzen für ein durchgängiges Nahrungsangebot für die fleißigen Insekten gesorgt. BIO vom BERG Wanderimker Bernhard Bichler betreut die aufgestellten Bienenstöcke.

© MPREIS
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Spannende Wissensvermittlung für jedes Alter

Auf dem Weg durch den Bienengarten geben Schautafeln aus drehbaren Bienenwaben erste Einblicke in die Welt der Bienen. In einem als Informationskartei angelegten Bienenstock kann man noch tiefere Einsichten gewinnen. Hier lassen sich die mit Infotafeln gestalteten Holzrahmen, in die die Bienen im echten Stock ihre Waben bauen, herausziehen und betrachten. Auf dem vom Bienentanz inspirierten Spielplatz können die Kinder das gesammelte Wissen spielerisch nachempfinden. Die Volksschule Ellmau war an der Gestaltung beteiligt, die Schülerinnen und Schüler haben die Hüpfsteine bemalt.

Ein wichtiger Beitrag

Der Bienengarten ist aber nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung. Als ideales Umfeld für Bienen bildet er eine kleine Oase und ein Modell dafür, was Menschen etwa im eigenen Garten für die Bienen tun können. Denn abgesehen von den domestizierten Honigbienen ist etwa die Hälfte der für die Bestäubung ebenfalls wichtigen Wildbienen vom Aussterben bedroht. Eine der Hauptursachen liegt in der artenmäßigen Verarmung von Gärten und landwirtschaftlichen Flächen. Doch vom Garten profitieren nicht nur die Bienen, auch für die Menschen bildet er einen wertvollen Erholungsraum sowie einen naturnahen Spielplatz für Kinder mitten im Ort.

Der Nachhaltigkeit verpflichtet

Neben der schwindenden Artenvielfalt durch intensive Landwirtschaft und Urbanisierung werden chemische Stoffe wie Pestizide und Insektizide sowie der Klimawandel für das Insektensterben verantwortlich gemacht. Damit ist die Wiederherstellung vielfältiger, naturnaher Lebensräume sowie eine Ausweitung der biologischen Landwirtschaft das Hauptziel, um dem Insektensterben Einhalt zu gebieten. MPREIS setzt sich seit vielen Jahren für eine Förderung der kleinstrukturierten regionalen Landwirtschaft und insbesondere für den Bio-Landbau ein. Der Bienenschaugarten ist sichtbareres Zeichen dieses Engagements, das sonst weitgehend hinter den Kulissen stattfindet.

Factbox Bienenschaugarten:

  • 2.000 m² bienenfreundlicher Garten
  • Streuobstwiese mit alten Obstsorten
  • Naschgarten mit verschiedenen Beerenarten
  • Naturgarten mit Latschenliege und Buchenkuppel
  • Drehbare Infotafeln zur Welt der Bienen
  • Vertiefende Informationen in Infobienenstöcken
  • Thematischer Spielplatz für Kinder
  • Bienenfrühstück im Baguette Café Bistro
  • Lokal produzierter Bio-Honig des BIO vom BERG Wanderimkers Bernhard Bichler im Baguette und im MPREIS Markt
 
 
Für alle Wissbegierigen gibt's hier unsere Bienen-Infos zum Download:

Bienen-Fakten

Ohne Bienen keine Artenvielfalt

Die meisten Pflanzen brauchen für ihre Befruchtung vor allem die Bienen, deshalb würde unsere Natur ohne sie sehr mager aussehen.

So machen Bienen Honig

Bienen sammeln Nektar oder Honigtau. Das Sammelgut wird an die Stockbiene übergeben. Diese verarbeiten es weiter - durch Kauen und Einlagern. Nach dem Einlagern prüfen die Bienen immer wieder, ob der Honig reif ist. Ist der Honig reif, wird die Lagerwabe mit einer dünnen Wachsschicht verschlossen.

Die Tricks der Herrscherin

Die Königin steuert ihr Volk im Bienenstock durch Duftstoffe, die „Königinnensubstanz“. So sorgt sie für ein reibungsloses Zusammenleben, hält das Volk zusammen und schafft ein Gefühl
der Zusammengehörigkeit im Stock.

Fleißige Bienenmädchen

Der Lebenslauf einer weiblichen Biene ist fix vorgegeben: Je nach Alter ist sie Putzbiene, Heizerbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene und Flugbiene. 

Kurzes Leben der Bienenjungs

Die so genannten Drohnen leben einen Großteil ihrer Lebenszeit faul und bequem: Aber dieses Lotterleben währt nur kurz. Ihre einzige Lebensaufgabe besteht darin, in der Paarungszeit die Königin zu befruchten.

Wildbiene vs. Honigbiene

Ganz im Gegensatz zu ihrem Namen sind Wildbienen sehr "sanft" und Honigbienen etwas gefährlicher.

Die größten Gefahren

Die größten Gefahren für Bienen entstehen durch Parasiten und Krankheiten, den Klimawandel, die industrielle Landwirtschaft und nicht artgerechte Haltung. 2006/07 verschwanden in den USA sogar bis zu 90% der Bienen auf unerklärliche Weise.

Kämpfen Bienen?

Ja, Bienen kämpfen auch miteinander und Bienengift ist für Bienen selbst tödlich – bei einem Kampf geht es also um Leben und Tod. Aber Kämpfen muss nicht sein: Wenn eine fremde Biene in einem fremden Stock akzeptiert werden will, muss sie Honig mitbringen.

Ordnung ist das ganze Bienenleben

Die Bienen halten den Stock penibel sauber, sie putzen akribisch die Waben, gehen nur außerhalb des Stocks aufs Klo, transportieren tote Bienen aus dem Stock. Eindringlinge oder "Müll“, der nicht abtransportiert werden kann, wird mit Propolis fein säuberlich "einbalsamiert“.

Wenn Bienen mal "müssen"

Sie verlassen dafür immer den Bienenstock. In kalten Wintertagen sammeln die Bienen ihre Exkremente in ihrer Kotblase. Erst wenn die Außentemperatur wieder auf plus 10 Grad Celsius klettert, bricht die Biene zu einem Reinigungsflug auf.

10/10

 
 

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