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Einblick in die Arbeit eines Imkers

Bio-Wanderimker
Bernhard Bichler

Dürfen wir vorstellen: Bio-Imker Bernhard Bichler versorgt unseren Bienengarten in Ellmau mit seinen Bienenstöcken und sorgt mit diesen und vielen weiteren Bienenvölkern für den unvergleichlichen Tiroler Bio Honig, den es bei MPREIS unter der Marke BIO vom BERG zu finden gibt. Bernhard ist außerdem ein Wanderimker. Was das bedeutet und was seine Aufgaben sind erfährst du hier.

© MPREIS

Was ist ein Wanderimker?

Bernhard zieht mit seinen Bienenstöcken durch die Gegend, wenn das Futter in einer Region knapp wird, dann siedelt er die Stöcke um. Insgesamt hat unser Wanderimker 500 Wirtschafts-Völker. Er stellt pro Standort nicht mehr als 20-25 Bienenstöcke auf, um all seinen Bienen die Möglichkeit zu geben, ausreichend gutes Futter zu sammeln. Er muss also die Standorte so wählen, dass im Umkreis von drei Kilometern viele verschiedene bunte Blumen wachsen, die frei von Umweltgiften sind. Dabei geht er mit den Bienen, zum Beispiel zur Almrosenblüte, durchaus auch auf die Alm. Dabei entsteht dann der ganz besondere BIO vom BERG Almrosen-Honig. Die Hauptaufgabe unseres Imkers ist es, dafür zu sorgen, dass es all seinen Bienenvölkern gut geht. Honig nimmt er sich nur dann, wenn die Bienen selbst genug für sich und das Volk haben.

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Bienenarchitektur

Die Bienen von Bio-Imker Bernhard Bichler wohnen in Bienenstöcken aus unbehandeltem Holz. Die Baubienen dürfen mit ihrem selbst erzeugten Wachs die Waben bauen.

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Imker = Bienenschützer!

Der Bio-Imker greift nur so viel wie unbedingt notwendig in das Bienenleben ein. Wenn ein Bienenvolk krank wird, darf er sie nur gemäß der Bio-Richtlinien unterstützen.


Bienenhaltung ist nicht gleich Bienenhaltung

Bernhard Bichler ist ein Bio-Imker, er muss bei der Bienenhaltung und Honigproduktion strenge Richtlinien beachten. Besonders wichtig ist ihm, dass er die Bienen möglichst natürlich leben lässt, das nennt man „artgerecht“.

Was bedeutet Bio in der Bienenzucht:

  • Bernhard stutzt den Bienenköniginnen nicht die Flügel. Manche Imker verhindern das Ausschwärmen, indem sie der Königin einen Flügel kürzen. Sie kann dann nicht mehr wegfliegen.
  • Bernhard lässt seine Bienen schwärmen und nutzt sogar den natürlichen Schwarmtrieb, um die Völker zu vermehren.
  • Er klaut ihnen kein Gelée royale, weil das die Königinnen selber brauchen, um gesund und vital aufzuwachsen.
  • Er nimmt ihnen nicht den Pollen weg, weil der ein wichtiges Nahrungsmittel und Eiweißspender für die Bienen ist.
  • Er lässt den Bienen immer so viel Honig, dass sie genug zu essen haben.
  • Er füttert die Bienen erst dann, wenn sie zu wenig Honig produzieren – bei schwierigem Wetter oder wenn harte Winter herrschen.
  • Zugefüttert wird nur nachhaltig angebauter Bio-Rohrohrzucker, niemals weißer Zucker oder billiger Stärkesirup.

Von starken und schwachen Völkern

Eine der Hauptaufgaben unseres Imkers ist es, Bienen zu vermehren. 50-60% der Völker werden jährlich neu gebildet. Nur ungefähr 100 von Bernhards insgesamt 500 Bienenstöcken eignen sich zum Züchten. Dafür werden nämlich nur besonders starke Bienen verwendet.

Ein starkes Volk muss:

  • Eine gesunde, kräftige Königin haben
  • Den Winter überleben können
  • Gut im Sammeln von Nektar sein
  • Sich die Vorräte richtig einteilen können

Wenn ein Volk zu schwach ist, dann versucht Bernhard neue Völker zu bilden, die wieder besser überleben können.

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Honigernte

Der Imker erntet den Honig, indem er ihn mit Hilfe einer Zentrifuge aus den Waben schleudert.

© MPREIS

Was erntet der Bio-Imker?

Bernhard Bichler erntet nur Honig und Wachs. Pollen, Gelée royale und Propolis lässt er den Bienen, damit sie gesund bleiben.


Was erntet der Imker?

Bernhard Bichler erntet nur Honig und Wachs. Pollen, Gelèe royale und Propolis lässt er den Bienen, damit sie gesund bleiben.

HONIG

  • Blütenhonig entsteht aus Nektar von Blumen.
  • Waldhonig entsteht aus Honigtau , der von Blatt- oder Schildläusen aus Pflanzensaft produziert wird.

Die Biene saugt den Nektar oder Honigtau mit dem Rüssel auf und speichert den süßen Saft im Honigmagen. Zuhause übergibt sie den Saft an die Stockbienen. Sie reichern ihn mit Enzymen, Eiweißen und anderen Stoffen an und reduzieren den Wassergehalt, indem sie die Nektartropfen über den Rüssel mehrfach herauslassen und wieder aufsaugen. Der verdickte Nektar wird in leere Wabenzellen gepackt. Dort sinkt der Wassegehalt weiter, bis der Honig reif ist.

Der Imker erntet den Honig, indem er ihn mit Hilfe einer Zentrifuge aus den Waben schleudert.

BIENENWACHS

Bienenwachs wird von den Bienen durch ihre Drüsen ausgeschwitzt. Am Tag kann eine Baubiene im Schnitt acht Wachsblättchen erzeugen. Bienen verputzen zwischen 4 und 10 kg Honig, um mit dieser Energie dann 1 kg Wachs herstellen zu können.

Der Imker erntet Wachs auf zwei Arten:

  • Er schabt bei der Honigernte die Deckel von den Waben.
  • Er schmilzt Altwaben ein, die schon mehrfach genutzt wurden und den Bienen zum Brüten zu klein geworden sind.

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