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AUS LIEBE FÜR UNSERE ZUKUNFT

Thereses Bienen, Feld & Wildnis

Mit dem Areal „Thereses Bienen, Feld & Wildnis“ wurde am MPREIS Zentralstandort in Völs ein wunderbares und vielschichtiges Projekt rund um Artenvielfalt und Bio-Landwirtschaft geschaffen.

© MPREIS

Direkt vor den Toren unserer Produktionsbetriebe wird auf einem 6 ha großen Acker Bio-Getreide für das köstliche Brot aus der Therese Mölk Bäckerei angebaut. Zudem wachsen hier auch Bio-Kartoffeln und Bio-Braugerste. Wenn sich die Ackererde ausruhen soll, wird Kleegras ausgesät, das freut dann in der Blüte auch Bienen und Hummeln.

Besonders wertvoll für alle (Wild)bienen und anderen Nützlinge sind aber unsere artenreichen Ackerrandhecken, Blühflächen und wilden Ecken, die das Bio-Feld umgeben. Hier finden Krabbeltiere, Vögel, Säugetiere und Amphibien Nahrungs-, Lebens- und Rückzugsräume.

Direkt angrenzend an das Bio-Feld und das Naturdenkmal Völser Gießen haben wir 2021 zusätzlich Thereses Wildnis geschaffen. Auf einer 4.000 m² großen Fläche darf die Natur in Teichen und Bächen, Wiesen, Hecken und Hügeln zurückkehren. Die Förderung der Wildbienenvielfalt liegt uns dabei besonders am Herzen. Deshalb bieten wir in unserer Wildnis verschiedenste natürliche Nistmöglichkeiten - von Totholz über Sand bis zu Trockensteinmauern - und eine große Blütenvielfalt.

In Thereses Bienen, Feld & Wildnis gibt es somit vielfältige Lebensräume für vielfältige Arten. Das gesamte Areal machen wir insbesondere Kindern und Jugendlichen im Rahmen von naturpädagogischen Programmen in Zusammenarbeit mit dem Verein Natopia zugänglich.

Für individuelle Besucher*innen gibt es einen kleinen, feinen Schaugarten, in dem man sich über das Projekt und über Wildbienen und andere Nützlinge informieren kann. Bewacht wird Thereses Bienen & Feld von zwei metallenen Bienenskulpturen des Künstlers Klaus Pöham.

© MPREIS
© MPREIS

Warum baut die Bäckerei Therese Mölk selbst BIO-Getreide an? Und warum Hecken, Wildnis, Lebensräume für Nützlinge?

Noch vor wenigen Jahren wurde in Tirol kaum mehr Getreide angebaut. Erst durch Projekte, die den Bauern eine langfristige Perspektive und ein faires Einkommen bieten, wurde wieder mit Getreideanbau begonnen. Die hauseigene Bäckerei Therese Mölk hat hier gemeinsam mit BIO vom BERG eine wichtige Rolle eingenommen: Bio-Bauern im ganzen Land pflanzen und ernten Brotgetreide. Für ihre Ernte haben sie eine Abnahmegarantie der Bäckerei Therese Mölk und erhalten fix vereinbarte Abnahmepreise, die weit über dem Weltmarktniveau liegen. So gibt es heute in unseren Filialen wieder Brot, das nicht nur in Tirol hergestellt, sondern auch aus Tiroler Bio-Getreide gebacken wurde.

Der Leiter der Bäckerei Therese Mölk, Mathias Mölk, ist überzeugt, dass viele problematische Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, Artensterben und dem Verlust regionaler Wertschöpfungsketten über die kontrolliert biologische Wirtschaftsweise gelöst werden können. So setzt der BIO Landbau traditionell auf Humusaufbau und schonende Bodenbearbeitung, was den Boden zu einer wertvollen und ausbaufähigen CO2 Senke macht. Auch die Artenvielfalt ist in BIO Betrieben um ein Vielfaches größer. Und nicht zuletzt entstehen über lokale Kooperationen sinnvolle und wertige Produkte, die Lebensgrundlagen für alle Beteiligten schaffen.

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Die Zusammenhänge zwischen gesundem Boden, Artenvielfalt, einer verantwortlichen Wirtschaftsweise, wertigen Lebensmitteln und Klimawandel sind komplex. Deshalb schafft „Thereses Bienen, Feld & Wildnis“ ein großes Experimentierfeld, auf dem all diese Themen erlebbar werden.

Thereses Wildnis = ökologische Ausgleichsfläche?

In unmittelbarer Nähe zu Thereses Wildnis hat MPREIS 2021/22 eine Elektrolyseanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff errichtet. Der Wasserstoff dient in Folge als umweltfreundlicher Treibstoff für die MPREIS LKW-Flotte und ermöglicht als Erdgas-Ersatz eine CO2 freie Produktion in der Bäckerei Therese Mölk. Da die Anlage so nahe am Naturdenkmal Völser Gießen gebaut wurde, musste MPREIS als Auflage der Naturschutzbehörde eine „ökologische Ausgleichsfläche“ schaffen. Diese wurde hier erheblich größer als vorgeschrieben umgesetzt. So ist ein Biotopverbund mit den bereits vorher rund um Thereses Getreideacker angelegten Artenvielfaltsflächen entstanden.

Warum beschäftigt sich MPREIS mit Artenvielfalt?

Die meisten Menschen wissen, dass viele Regenwürmer ein gutes Zeichen für Humusqualität sind, oder beispielsweise auch, dass Marienkäfer gegen bestimmte Schädlinge schützen. Gleichzeitig liest man jetzt überall, dass – stark verbunden mit der Klimakrise – ein riesiges Artensterben im Gange ist. Warum verschwinden Arten und warum kann uns das ganz besonders auch als Lebensmittelproduzent und -händler nicht egal sein?

Unsere Natur ist ein komplexes Wesen. Sobald man an einer Ecke etwas verändert, z.B. Flüsse begradigt, Boden versiegelt oder sich das Klima erwärmt, hat das an tausend anderen Ecken massive Folgen. Die Nutzbarmachung der Erde durch den Menschen hat auf diese Zusammenhänge im letzten Jahrhundert kaum Rücksicht genommen. Und so verschwinden die Lebensgrundlagen für zahlreiche Tiere und Pflanzen und mit jedem verschwindenden Lebewesen multipliziert sich dieser Biodiversitätsverlust.

Biologische Vielfalt ist aber eigentlich die Basis von Lebensmitteln. Wir verlieren vielfältige Sorten, Tierassen und Arten und damit die Voraussetzungen für gesunde und nachhaltige Ernährung. Mit unseren Aktivitäten rund um Thereses Wildnis, insbesondere mit unserem Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche, Mitarbeiter*innen und Kund*innen leisten wir einen Beitrag zur Sensibilisierung. Gleichzeitig denken wir damit aber auch über unsere Zukunft als Lebensmittelhändler nach.

Futter für Insekten

Thereses Nützlingshecke

Thereses Acker wird von einer mehr als 300 Meter langen und 5 Meter breiten Ackerrandhecke begrenzt, die aus 15 einheimischen Baum- und Straucharten, vom Pfaffenhütchen bis zum roten Holunder, besteht. Sie grenzt das biologisch bewirtschaftete Feld gut vom konventionellen Acker nebenan ab. Zudem bildet die Hecke auch einen Windschutzgürtel gegen Bodenerosion und Windschäden. Früher war es üblich, entlang von Ackerrändern solche bunten Mischhecken zu pflanzen und damit den Vögeln Nistmöglichkeiten, nützlichen Insekten Unterschlupf und den Bienen nahrhafte Blüten zu bieten.

Weiden

Die große Schattenweide, der geflochtene Weidenzaun und weitere Weiden am Ufer zum Gießen geben vor allem im Frühling wertvolle Bienennahrung.

Blühflächen

Rund um unseren Acker und auch im Areal der Bäckerei Therese Mölk wachsen auf verschiedensten Blühflächen viele Bienenleckereien. Auf den Dachflächen und Terrassen rund um die Bäckerei-Verwaltung blühen verschiedenste Kräuter und andere Bienenweidepflanzen, dort locken beispielsweise Thymian, Bergkamille, Johanniskraut und Fetthenne unsere geflügelten Freunde an.

© MPREIS
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