WERTVOLLER ABFALL

Aus Alt mach Neu

Bei MPREIS versuchen wir, Lebensmittel nicht wegzuwerfen und auch anderen Abfall zu vermeiden. Dort, wo es nicht geht, verwerten wir ihn wieder. Und machen daraus etwas Neues. Zum Beispiel Bier und Gin.

Wir finden, ein sorgsamer Umgang mit unserem Lebensraum bedeutet auch, diesen nicht unnötig durch übervolle Deponien oder schädliche Abgase zu belasten. Darum vermeiden wir Abfall, trennen Müll und recyceln alles, was recyclebar ist. Das fängt schon in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten an. Verpackungen lassen wir weg, sofern sie nicht dringend notwendig sind und Obst transportieren wir in Mehrwegkisten. Bei unseren I LIKE Produkten, wo wir auf die Verpackungen aus hygienischen Gründen nicht verzichten können, besteht ein Großteil der Verpackungen schon jetzt zu mindestens 90 Prozent aus recyceltem Kunststoff. In Zukunft soll sich dieser Anteil auf 100 Prozent erhöhen.

Unsere Mitarbeiter in den Filialen trennen Wertstoffe und in unserem Logistikzentrum in Völs – ausgestattet mit einer umweltfreundlichen Karton- und Kunststoff-Pressanlage – sammeln wir wiederverwertbare Abfälle wie Karton, Glas und Plastik und bereiten sie für das Recycling vor. Damit sorgen wir für eine nachhaltige Abfallwirtschaft und sichern zudem auch Arbeitsplätze in der nachgelagerten Weiterverarbeitung. Dass es sich auszahlt, belegen unsere Zahlen: Jährlich sammeln wir bei MPREIS an die 100 Tonnen Glas, 4.000 Tonnen Papier und 700 Tonnen Kunststoff. Das Klimazertifikat von ARA (Altstoff Recycling Austria) bestätigt uns, dass wir 2017 durch konsequente Sammlung und Verwertung von Verpackungen 732 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart haben. Umgerechnet sind das sechs Millionen im Auto gefahrene Kilometer. Also eine ganze Menge!

Wir lieben Lebensmittel

… und genau aus diesem Grund möchten wir sie auch nicht wegwerfen. „Verwenden statt verschwenden“ ist unser Motto, dem wir bei MPREIS stets treu sind. Laufend entwickeln wir auch neue Projekte, um Abfälle zu verringern. So arbeiten wir mit diversen Kooperationspartnern wie z.B. Sozialmärkten, Foodsharing Einrichtungen, sozialen Vereinen, Tierhaltern und zahlreichen mehr zusammen. Ebenso wird eine Biogasanlage genutzt und wir bieten Lebensmittel immer wieder zu besonders günstigen Preisen an.

Last Minute

Kurz vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums bieten wir Waren mit stark verbilligten Preisen an. Quasi letzte Minute. Deshalb heißt auch das Label, unter dem die Produkte in einem eigenen Regal gebündelt werden, „Last Minute“. Mit gut erkennbaren Preis-Aufklebern und in der gewohnten MPREIS-Qualität.

  • Last-Minute-Angebot in allen Filialen
  • Information der Kunden über sämtliche Medien und in den Märkten
  • Gute Platzierung der Waren an stark frequentierten Bereichen
  • Bewusster Umgang mit wertvollen Lebensmitteln
  • Reduktion von Lebensmittelmüll auch in privaten Haushalten durch zeitnahen Einkauf

Kooperation mit Sozial-Partnern

Es gibt immer wieder Lebensmittel, die einwandfrei sind, deren Verpackung aber fehlerhaft ist oder wo das Ablaufdatum bald erreicht ist. Auch Lebensmittel, welche das Mindesthalbarkeitsdatum überschritten haben, aber noch vollkommen genussfähig sind können weiter verwertet werden. Diese Lebensmittel stellen wir dann verschiedenen sozialen Vereinen, wie dem Tiroler Sozialmarkt, Foodsharing Tirol, dem Verein zur Nutzung von Ungenutztem, dem Vinibus und der Vinzenzgemeinschaft, einem Kostnixladen, dem VinziTisch, dem Verein Tischlein deck dich in Vorarlberg, dem Spielraum Kochlokal in Innsbruck, dem Wildpark Aurach sowie vielen weiteren Tierhaltern, wie Bauern und Bäuerinnen zur Verfügung. Durch zahlreiche dieser Organisationen und Vereine können so sozial bedürftige und benachteiligte Menschen mit Lebensmitteln versorgt werden. Diese Projekte finden wir äußerst wichtig – darum unterstützen wir sie sehr gerne.

  • Kooperation mit Sozialmärkten seit 2005
  • Laufende Erweiterung der beteiligten Filialen
  • Seit 2016: Kooperation von allen Südtiroler Filialen mit „Banco Alimentare“, einer Dachorganisation der Sozialvereine in Südtirol
  • Angebot von Produkten aus dem Trockensortiment, Milchregal, verpackten Würsten und Brot
  • Zusammenarbeit wurde durch Verträge und Partnerkarten transparent und nachvollziehbar

Mülltrennung

Ganz lässt sich Müll natürlich nicht vermeiden. Dort, wo er entsteht, ist der richtige Umgang damit gefragt. Deshalb legen wir größten Wert auf ein gutes, einfaches Mülltrennsystem. Klare Mülltrenn-Anweisungen, Infotafeln und ein Symbol- und Farbsystem unterstützen unsere Mitarbeiter dabei, Wertstoffe von Anfang an richtig zu handhaben. Zudem erfassen wir bei regelmäßigen Filialbesuchen die Probleme vor Ort und entwickeln daraus Ideen für Verbesserungen.

Biogasanlage

Auch abgelaufenen oder ungenießbaren Lebensmitteln können wir noch etwas Gutes abgewinnen: Wir verwandeln sie in Energie. Also genauer gesagt, sammeln wir sie nur, die Innsbrucker Kommunalbetriebe verwerten sie dann in ihrer Biogasanlage. Dazu werden sie dort entpackt, von Störstoffen befreit und einem Gärprozess unterworfen, bei dem Biogas entsteht. Das Gas kann man dann als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge und für den Betrieb von Fernwärmeheizungen verwenden. Super!

  • Wiederverwertung aller überlagerten Lebensmittel!
  • Nutzung natürlicher und heimischer Ressourcen!
  • Verbesserung der Ökobilanz!
© MPREIS

Bier aus Brot von gestern

Dürfen wir vorstellen: das Baker’s Bread Ale - ein vollmundiges Craft Beer vom Pale Ale Typ mit fruchtiger Note und feinherbem Abgang.
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© MPREIS

Gin aus Brot von gestern

Altbrot lässt sich auch prima für die Herstellung von Hochprozentigem nutzen. So findest du bei uns auch den "Herr Friedrich", ein echter Tiroler Gin.
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Gin, Bier, Schnaps und Likör aus Brot von gestern

Mit den lokalen Brauspezialisten Bierol aus dem Tiroler Unterland hat die Bäckerei Therese Mölk einen innovativen Partner gefunden, der aus altem Brot ein spezielles Bier braut. Das Rezept geht auf: Seit Dezember 2016 steht das Baker’s Bread Ale, ein vollmundiges Craft Beer vom Pale Ale Typ mit fruchtiger Note und feinherbem Abgang in ausgewählten MPREIS- und in allen T&G-Filialen im Bierregal. Na dann, Prost!

Nach einem ähnlichen Prinzip wie das des Brot-Bier-Brauens lässt sich Altbrot auch für die Herstellung hochprozentiger Getränke nutzen. So können 2,5 Kilogramm Altbrot zu einer Flasche Tiroler Gin veredelt werden. Hört sich gut an, oder? Benannt ist das hochwertige Produkt übrigens nach seinem Initiator Friedrich Mölk. Seit 2018 bekommt "Herr Friedrich" auch von seiner Frau Rosi Gesellschaft. Frau Rosis Ansatzschnaps ist damit bereits das dritte Produkt aus Brot von gestern und bildet die Grundlage für selbst angesetzte Liköre und Schnäpse. Und weil das so gut funktioniert mit der "Frau Rosi" haben auch wir uns an zwei Liköre gewagt. Seit einiger Zeit gibt es daher bei MPREIS auch Thereses hausgemachten Eier- und Schokolikör zu kaufen. Dabei kommen nur qualitativ hochwertige Zutaten zusätzlich zum alten Brot in die Flasche.