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  • Für unsere Umwelt

    Tipps für mehr Nachhaltigkeit unterwegs

    Auch außerhalb der eigenen vier Wände oder auf Reisen können wir umweltbewusst agieren. Es gibt einige gute Tipps und Tricks für Nachhaltigkeit unterwegs, die sehr leicht umzusetzen sind!


    1. Weg mit dem To Go-Becher

    Mittlerweile dürfte es sich ja wirklich herumgesprochen haben: es gibt nicht viel, was  jährlich so viel Plastikmüll erzeugt, wie Kaffee- oder Teebecher zum Mitnehmen. Falls ihr wirklich keine Zeit habt, euren Cappuccino vor Ort in Ruhe zu genießen (kann nämlich auch sehr schön sein..), dann nehmt ihr am besten einen wiederverwendbaren Thermosbecher. Es gibt mittlerweile sehr schöne und leichte Modelle – in manchen Kafffeehäusern und Bäckereien bekommt ihr außerdem Rabatt auf eure Getränke, wenn ihr euren eigenen Becher mitnehmt.

    Für kalte Getränke oder Wasser gibt es außerdem tolle Glasflaschen, die ihr unterwegs immer wieder auffüllen könnt. So spart ihr nicht nur Müll, sondern auch Geld!

    2. Öffentliche Verkehrsmittel benutzen

    Wo es möglich ist, ist das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel, wie Bus oder Bahn natürlich am besten für die Umwelt. Zumindest innerhalb und in der Umgebung von Städten sind mittlerweile nicht nur Straßenbahn- oder Busnetz, sondern vielerorts auch das Fahrradwegenetz sehr gut ausgebaut.

    Darüberhinaus kann es so entspannend sein, sich nicht um Parkplatzsuche, Baustellen und Staus kümmern zu müssen.

    3. Fahrgemeinschaften bilden

    Ich kann natürlich auch verstehen, dass die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz nicht überall zufriedenstellend ist. Es gibt – nicht nur bei uns in Tirol – doch einige Gegenden, wo ein Auto doch sehr hilfreich ist, um Schul- und Arbeitswege bewältigen zu können. Hier wären eventuell Carsharing oder Fahrgemeinschaften denkbare Lösungen.

    Speziell wenn es um tägliche Fahrten mit dem gleichen Ziel, wie zum Beispiel Schule, Kindergarten oder Büro geht, gibt es wahrscheinlich Mitstreiter, die den gleichen Weg haben und mit denen man sich mit dem Fahren abwechseln kann.

    So spart man nicht nur CO2, sondern vielleicht auch Nerven, Zeit und Geld bei der Parkplatzsuche.

    4. Essen von zu Hause mitnehmen

    Nicht nur nachhaltiger, sondern auch wesentlich günstiger und gesünder ist es, Snacks und Mittagessen für Schule oder Büro zu Hause vorzubereiten und mitzunehmen. Auf diese Weise spart ihr nicht nur Geld, sondern auch in Summe tonnenweise Verpackungsmaterial. Es erfordert auch keine separate Menüplanung – beim nächsten Mal Kochen einfach ein paar Portionen mehr vorbereiten und in den Kühlschrank für den nächsten Tag stellen. Die meisten Lebensmittel lassen sich wunderbar aufwärmen, ohne dass sie an Qualität einbüssen. Als Alternative eignen sich jedoch auch Sandwiches oder Salate toll dazu, kalt mitgenommen und gegessen zu werden.

    So könnt ihr das Essen exakt auf eure Vorlieben und eure Vorratskammer abstimmen.

    Bei uns haben sich für lange Tage in der Schule oder auf der Uni Schichtsalate sehr bewährt: eine Portion Nudeln (oder Reis, Quinoa, Bulgur, etc.) zum Sattmachen, ein paar Portionen frisches Gemüse (Tomate, Gurken, Paprika, etc. ) für die Vitamine, eine Portion Käse oder Ei als Eiweißlieferant und etwas Pesto für den Geschmack. Fertig ist ein gesundes und nahrhaftes Mittagessen. Als Nachtisch gibt es Naturjoghurt mit frischen Früchten, Nüssen und Kakaonibs – sehr lecker und einfach!

    5. Utensilien einpacken

    Nicht nur Eltern von kleinen Kindern werden es kennen: wenn man gefühlt den halben Hausstand mitschleppen muss, bevor man zu einem halbstündigen Spaziergang aufbricht. Einige Utensilien – abgesehen von Windeln & Co – sind aber auch sowohl praktisch, als auch gut für die Umwelt.

    Wir haben uns beispielsweise angewöhnt,

    Besteck von zu Hause mitzunehmen: in eine Stoffserviette eingerollt, haben wir Löffel, Gabel und Messer immer mit, um unsere Snacks auch unterwegs genießen zu können. Nach Gebrauch rollen wir das Besteck einfach wieder in die Serviette – so wird nichts schmutzig.

    Einen kleinen Müllbeutel einzupacken. Sehr praktisch, wenn mal wieder kein Mülleimer in der Nähe ist bzw. wenn man in der Natur Müll findet und einsammeln möchte.

    Ein kleines Handtuch und einen Waschlappen in den Rucksack zu tun. Ein in einem alten Turnbeutel oder einer alten Plastiktüte aufbewahrter nasser Waschlappen ersetzt unterwegs sehr gut gekaufte Feuchttücher. Perfekt, um damit kleine klebrige Hände abzuwischen.

    © MPREIS
    © MPREIS

    GASTAUTORIN: PATRICIA S.

    Ihr Blog: Lounge20

    Patricia lebt zusammen mit ihrer Familie nicht weit von Innsbruck entfernt. Als Mutter von drei Kindern sind ihre Tage immer sehr vollgepackt und trotzdem darf der Genuss in Ihrem Leben nicht zu kurz kommen - sei es ein gutes Essen oder ein Spaziergang in der Natur.


    Als Gründerin und Autorin ihres Blogs Lounge 20 kann sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und Fotografieren ausleben und diese Genussmomente und Erfahrungen mit uns teilen. 

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